Frauen in Bewegung: 1918-1938

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Vereine/Organisationen
Aufgenommen wurden Frauenorganisationen, die Fraueninteressen unterstützten oder sich als zur Frauenbewegung zugehörig erachteten. Dazu zählen auch konfessionelle Frauengruppierungen und Frauenorganisationen verschiedener Parteien. Internationale Frauenorganisationen wurden nur dann inkludiert, wenn es einen österreichischen Zweig gab. Mehr


Alphabetisches Verzeichnis
Die Auflistung zeigt jeweils nur einen Buchstaben an. Zu einem Verein können mehrere Namensformen vorhanden sein. Alle Namensformen verweisen auf einen Hauptnamen.


Namen
Vereinsnamen änderten sich mit der Zeit. Recherchiert wurden: Umbenennungen, Abkürzungen oder bei Ablegern von international agierenden Verbänden auch der internationale (englische) Name. Als Hauptname wurde derjenige ausgewählt, unter dem ein Verein in Statuten oder in Publikationen genannt wird. Der Hauptname steht außerdem in der Titelleiste. Die Schreibweisen von Vereinsnamen wurden nicht immer der Vorlageform entnommen, sondern der heutigen Schreibweise angepasst und vereinheitlicht. Die Reihung der Namen erfolgt alphabetisch. Falls bekannt, werden in Klammer die Datierung, ab wann oder bis wann ein Name in Verwendung war, angegeben. „Heute“ gibt den Stand von 2008 wieder. Mehr


Gründungs- und Auflösungsdaten
Sind Gründungs– und Auflösungsdaten einer Frauenorganisation zweifach angegeben, so handelt es sich im zweiten Fall um den Wiederaufbau oder die Wiedereinsetzung einer Frauenorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg. Fast alle Vereine wurden in Folge der Machtergreifung der nationalsozialistischen Diktatur 1938 aufgelöst. Sozialdemokratische und kommunistische Vereine und Organisationen wurden bereits 1933/1934 durch den autoritären Ständestaat verboten und aufgelöst. Einige wenige Frauenorganisationen bestehen trotzdem bis „heute“, was in diesem Zusammenhang Stand 2008 bedeutet:
z.B. Frauenzentralkomitee der SDAPÖ: 1898 bis 1934, 1945 bis heute


Sitz
Die Reihung der Vereinssitze erfolgt chronologisch. „Heute“ gibt den Stand für 2008 wieder.


FunktionärInnen und Mitglieder
Angeführt werden Funktionen für die bekannt ist, welche Personen diese innehatten und in den meisten Fällen auch aus welcher Quelle diese Information stammt. Falls bekannt werden auch Zeitpunkte oder Zeiträume in welcher diese Funktionen ausgeübt wurden, genannt. Die Datierung gibt meist keine Auskunft darüber, ob dies der Gesamtzeitraum war, in dem eine Person eine Funktion in einem Verein übernommen hatte. Angegeben werden die Zeiträume oder Zeitpunkte, für die ein Nachweis - also ein Dokument oder eine Quelle - als Beleg für diese Aussage gefunden wurde. Die Angaben sind daher unvollständig. Verlinkungen bestehen zu den aufgenommenen Personen. Die vollständigen bibliographischen Zitate finden sich unter „Publikationen“ oder „Quellen und Sekundärliteratur“. Mehr


Vernetzung
Dokumentiert wurden Interaktionen zwischen Vereinen und Organisationen, also welche Art der Zusammenarbeit existierte. Gelistet werden Mitgliedsvereine (wie z.B. Landesorganisationen, Vereinsschulen, Ortsgruppen, …), angeschlossene Vereine, ausgegliederte und fusionierte Vereine, sowie Teilorganisationen. Falls bekannt, wird auch eine Datierung, ab wann oder in welchem Zeitraum diese Verbindung bestand, angegeben. Verbindungen zu anderen Organisationen sind Links, sofern es sich um aufgenommene Frauenorganisationen handelt. Mehr


Historischer Überblick
Historische Überblicke beruhen – falls vorhanden – auf wissenschaftlichen Aufarbeitungen und ansonsten auf zeitgenössischen Dokumenten. Soweit möglich, wird ein knapper Einblick in die Organisationsgeschichte geboten. Die Links im Text führen entweder zu weiteren Personen oder Frauenorganisationen der Website oder ins Vorläuferprojekt „Frauen in Bewegung: 1848–1918“. Die angeführten Literatur– und Quellenangaben belegen, auf welchen Dokumenten der jeweilige Text basiert. Die vollständigen bibliographischen Zitate finden sich unter „Publikationen“ und „Quellen und Sekundärliteratur“. Mehr


Publikationen
Erfasst wurden HerausgeberInnenschaften von Vereinen und Organisationen. Vereinsschriften (Monographien, Sammelbände und Periodika) wurden möglichst vollständig aufgenommen. Auf der Artikelebene (aus Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen) wurden vorzugsweise die Jahre von 1918 bis 1938 recherchiert und erfasst. Auch wurde hier eine inhaltliche Einschränkung auf thematische Aspekte rund um Frauenpolitik und frauenbewegte Aktivitäten und Ereignisse vorgenommen. Ausgeweitet wurde der Zeitraum dann, wenn ansonsten keine Informationen über die Organisation auffindbar waren. Es handelt sich um keine vollständigen Publikationslisten, sondern (insbesondere bei den Artikeln) nur um eine Auswahl.

Die Reihung der Zitate erfolgt alphabetisch (Artikel reihen nicht). Falls Zahlen am Beginn des bibliographischen Zitats stehen, so wird dieses vor dem Alphabet gereiht. Am Ende der Reihung stehen die Periodika, die in einer separaten Gruppe alphabetisch aufgelistet werden. Für jedes bibliographische Zitat wird zumindest ein Standort mit Signatur angeführt. Priorität hatten die Bestände der Österreichischen Nationalbibliothek. Darüber hinaus wurden auch weitere Standorte in Österreich recherchiert. Ein Nachweis aller Standorte einer Publikation österreichweit wurde nicht angestrebt. In den seltenen Fällen, in denen ein Werk in Österreich nicht nachgewiesen werden konnte, sind Standorte an deutschen Bibliotheken angegeben. Die Standorte werden als Kürzel angezeigt. Beim Darüberfahren mit der Maus (Mouse-over) erscheint der vollständige Name der Bibliothek oder des Archivs. Buchsymbole, die neben dem Zitat stehen, führen zum Volltext. Mehr


Quellen und Sekundärliteratur
Aufgenommen wurden zeitgenössische Quellen, die über Organisationen berichten und Sekundärliteratur, insbesondere wissenschaftliche Aufarbeitungen. Auch wenn die Organisationen nur kürzere Erwähnungen in den Dokumenten fanden, wurden diese, vor allem bei wenig bekannten Vereinen, inkludiert. Ebenso wurden einige ausgewählte Nachschlagewerke exemplarisch angeführt.

Die Reihung der bibliographischen Zitate erfolgt alphabetisch (Artikel reihen nicht). Falls Zahlen am Beginn des Zitats stehen, so wird dieses vor dem Alphabet gereiht. Für jedes Zitat wird zumindest ein Standort mit Signatur angeführt. Priorität hatten die Bestände der Österreichischen Nationalbibliothek. Darüber hinaus wurden auch weitere Standorte in Österreich recherchiert. Ein Nachweis aller Standorte einer Publikation österreichweit wurde nicht angestrebt. In den seltenen Fällen, in denen ein Werk in Österreich nicht nachgewiesen werden konnte, sind Standorte an deutschen Bibliotheken angegeben. Die Standorte werden als Kürzel angezeigt. Beim Darüberfahren mit der Maus (Mouse-over) erscheint der vollständige Name der Bibliothek oder des Archivs. Buchsymbole, die neben dem Zitat stehen, führen zum Volltext. Mehr


Material in Archiven und Sammlungen
Dokumentiert wurden Bestände aus ganz Österreich (einige wenige auch außerhalb Österreichs) sowie auffindbare Akten – Einzelakten oder Faszikel aus Bestandsgruppen. Somit ergeben sich zwei Zitierweisen:
Bestände werden in der Weise zitiert, dass zuerst der Standort, dann der Bestand und – falls vorhanden – die Signatur und zum Schluss die Datierung angegeben werden: z.B. TLA, Vereine, Katholische Frauenorganisation für Tirol - Abteilung Maria Sorg, Sch. 856, 1917.
Wenn es sich um Einzelstücke, Faszikel oder Teile aus einem größeren Bestand handelt, wird vor der oben angeführten Zitierung noch ein Dokumententitel gestellt. Dafür wird meist die Person oder der Verein herangezogen von der bzw. dem diese Archivalien produziert wurden: z.B. Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Salzburg: Brief. - In: OÖLA, Nachlass Franz und Alois Bachinger, Sch. 7, E/11, 1932.

Für jede Archivalie werden Standort und Signatur angezeigt. Die Standorte werden als Kürzel angeführt. Beim Darüberfahren mit der Maus (Mouse-over) erscheint der vollständige Name des Archivs oder der Sammlung. Mehr


Bilder
Die Bilddokumente, hauptsächlich digitalisierte Fotografien und Plakate, stammen entweder aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek, dem Bildarchiv oder der Plakatesammlung, oder aus Büchern, historischen Frauenzeitschriften oder dem WWW. Sie sind alle mit einer Quellenangabe versehen und können vergrößert werden. Mehr










   
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