Veranstaltung

Tag des Denkmals

Literaturmuseum
Papyrusmuseum
Globenmuseum
Esperantomuseum

27. September 2026
10.00 – 18.00 Uhr
Kostenfrei

Am Tag des Denkmals sind das Literatur-, Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Unter dem Motto „Denkmale: Wert für alle“ finden zahlreiche kostenlose Themenführungen statt.

Für die Führungen ist keine Anmeldung erforderlich.

Literaturmuseum

Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert die ganze Vielfalt der österreichischen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In den denkmalgeschützten Räumlichkeiten zeigt es eine Fülle an faszinierenden Exponaten wie Originalhandschriften, Briefe, Fotos, Landkarten und Plakate. Ergänzt werden diese durch zahlreiche audiovisuelle Stationen.

Vom Archiv zum Museum: Nachhaltigkeit als Wert

Das im Jahr 1848 als k. k. Hofkammerarchiv eingerichtete Gebäude in der Johannesgasse 6 ist ein Beispiel für nachhaltige Nutzung. Die ursprünglich als Archiv für die Wirtschafts- und Finanzakten der Habsburger genutzten Biedermeierräumlichkeiten wurden behutsam adaptiert und 2015 als Literaturmuseum eröffnet. Davon zeugen unter anderem die historischen Holzregale. In einer Führung erfahren Sie, wie die historische Architektur in eine moderne Ausstellungsfläche umgewandelt wurde.

Führungen: 11.00, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.)

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Museumsraum mit leeren Regalwänden.
Restaurierung Literaturmuseum, Johannesgasse 6, 1010 Wien.
Foto von einem alten Paar Wanderschuhe in einem leeren Regal.
Restaurierung Literaturmuseum, Johannesgasse 6, 1010 Wien.
Foto von Museumsraum mit leeren Regalen und kahlen Wänden, im Zentrum steht ein leeres Wagerl.
Restaurierung Literaturmuseum, Johannesgasse 6, 1010 Wien.

Papyrusmuseum

Das Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert rund 400 einzigartige Objekte aus 3.000 Jahren ägyptischer Kultur. Höhepunkt der Ausstellung ist das mehrere Meter lange Totenbuch des Sesostris aus dem 15. Jahrhundert v. Chr.: Es ist zugleich das älteste Objekt der Österreichischen Nationalbibliothek.

Ein neuer Blick auf alte Welten

Erleben Sie das Papyrusmuseum auf neue Art – multimedial und interaktiv. In dieser Führung entdecken Sie, wie digitale Medienstationen antike Texte, Objekte und Geschichten lebendig werden lassen. Moderne Technik trifft auf jahrhundertealte Geschichte(n) und eröffnet mitunter eine gänzlich neue Lesart der Exponate. So wird ihr kulturhistorischer Wert für alle Besucher*innen umfassend erfahrbar.

Führungen: 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (Dauer ca. 45 Min.)

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Museumsraum mit Besuchenden, in der Mitte sind Tische mit Bildschirmen zu sehen.
Medienstation im Papyrusmuseum
Foto von Person, die Touchscreen in Museum berührt.
Touchscreen im Papyrusmuseum

Globenmuseum

Weltweit einzigartig ist das Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek im prachtvollen Ambiente des Palais Mollard. Erkunden Sie im Ausstellungsbereich mehr als 250 Exponate – darunter wertvolle Erd- und Himmelsgloben, Mond- und Planetengloben sowie mehrere astronomische Instrumente.  

Der Globus – Welt für alle: Vom Prestigeobjekt zum Alltagsgegenstand

Globen waren immer mehr als nur wissenschaftliche Instrumente: Sie dienten auch als Repräsentationsobjekte und Machtsymbole. Während sich anfangs nur Adelige und vermögende Patrizier einen Globus leisten konnten, begannen Globenhersteller bald, verkleinerte Versionen von Prunkgloben zu produzieren. Ab dem 19. Jahrhundert kamen Sonderformen von Globen auf, die für eine breite Bevölkerungsschicht günstig produziert werden konnten. In einer Führung erfahren Sie, wie Goben Einzug in unsere Wohnzimmer hielten.

Führungen: 11.30, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr (Dauer ca. 45 min)

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Zwei Globen aus Papier, einer gefaltet, einer entfaltet.
Faltgloben
Ein zusammengefalteter, alter Papierglobus und eine alte Pumpe.
Pneumatisch portativer Globus
Zwei kleine Globen nebeneinander, einer ist aufgeklappt und innen hohl.
Aufklappbarer Globus

Esperantomuseum

Das Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek thematisiert die Entstehung, Verbreitung und Verwendung von bewusst geschaffenen Sprachen, sogenannten Plansprachen. Besucher*innen können die mehr als 130-jährige Geschichte des Esperanto, der weltweit erfolgreichsten Plansprache, entdecken - aber auch die Plansprache „Klingonisch“ aus der TV-Serie "Star Trek".

Esperanto: Eine Vielfalt an Esperanto-Denkmälern

Entdecken Sie im Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek die faszinierende Welt des Sprachenerfindens und die mehr als 130-jährige facettenreiche Geschichte des Esperanto – von der Veröffentlichung des ersten Lehrbuches 1887 über die rasche Verbreitung vor dem Ersten Weltkrieg und die Verfolgungen während des Nationalsozialismus bis zur Sprachpraxis in der Gegenwart. Erfahren Sie in der Führung mehr über die Vielfalt von Esperanto-Denkmälern, ihre Entstehung und Bedeutung.

Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr (Dauer ca. 30 Min.)

Esperanto-Crashkurse: 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 30 Min)

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Wand in Museum mit Postern in Esperanto und Vitrinen.
Esperantomuseum
Zeichnung einer abstrakten Statue auf gelbem Grund.
Frant. Lázně, Franzensbad; Zamenhof-monumento
Schwarz-weißes Foto von Menschengruppe vor einem Denkmal.
Einweihungsfeier Esperanto-Denkmal, Franzensbad 1914

Bitte beachten Sie: Die Spezialführungen finden nur am Tag des Denkmals statt!

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