Am Freitag, den 20. Februar kommt es von 16 – 22 Uhr aufgrund einer Veranstaltung zu einer polizeilichen Platzsperre in den Bereichen Heldenplatz, Innerer Burghof und Michaelerplatz. Die Lesesäle am Heldenplatz und das Papyrusmuseum werden daher ab 16 Uhr geschlossen. Im Prunksaal, Literaturmuseum, Globen- und Esperantomuseum gelten die regulären Öffnungszeiten. Wir danken für Ihr Verständnis.
Aufgrund einer Veranstaltung ist der Prunksaal am Dienstag, 3. März 2026 ab 14 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Öffnungszeiten für den Prunksaal sind an diesem Tag daher 9 Uhr bis 14 Uhr.
Aufgrund einer Veranstaltung ist der Prunksaal am Donnerstag, 19. März nur zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet.
Eine prominente Kritiker*innenrunde diskutiert über internationale Neuerscheinungen. Die „Literarische Soirée“ bietet Meinungen, Einschätzungen und Lesetipps für Literatur-Aficionados. Für seine vielstimmigen Einwanderungsgeschichte „Unser Deutschlandmärchen“ wurde der deutsch-türkische Autor Dinçer Güçyeter 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Nun wirft der 46jährige Verlagsgründer einen pointierten Blick auf den deutschsprachigen Literaturbetrieb und leuchtet die Klassismen einer ganzen Branche aus.
In ihrer Prosa ist jedes Wort präzise gesetzt wie eine Note. Seit Langem gilt Laura Freudenthaler als große neue Stimme am heimischen Literaturparkett. In ihrem aktuellen Roman „Iris“ erkundet die Autorin weibliche Körperbilder, die von Gewalterfahrungen geprägt sind. Wo Martin Suter draufsteht, ist Auflage drin. Der Schweizer Erfolgsautor begeistert mit gewitzten Zeitgeistdiagnosen und sprachlichem Tempo. In seinem aktuellen Text befasst sich der Schweizer mit der Welt der Topmanager, die im Fitnesscenter des real existierenden Turbokapitalismus von Bonus zu Bonus hecheln. Aufzeichnung der Sendung findet vor Publikum statt und wird am 4. März 2026 in der Sendereihe „Passagen“ in Ö1 ausgestrahlt. In der aktuellen Ausgabe diskutiert Ö1-Moderatorin Christine Scheucher mit der Philosophin Lisz Hirn, dem Kritiker Florian Baranyi und Bernhard Fetz, Direktor des Literaturmuseums und Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek.
Dinçer Güçyeter „Fake-Gucci Jogginghose auf der Lesebühne“ (Droschl)
Laura Freudenthaler „Iris“ (Jung und Jung)
Martin Suter „Können Sie mich sehen? Die Business Class im Homeoffice.” (Diogenes)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.