Am Freitag, den 20. Februar kommt es von 16 – 22 Uhr aufgrund einer Veranstaltung zu einer polizeilichen Platzsperre in den Bereichen Heldenplatz, Innerer Burghof und Michaelerplatz. Die Lesesäle am Heldenplatz und das Papyrusmuseum werden daher ab 16 Uhr geschlossen. Im Prunksaal, Literaturmuseum, Globen- und Esperantomuseum gelten die regulären Öffnungszeiten. Wir danken für Ihr Verständnis.
Aufgrund einer Veranstaltung ist der Prunksaal am Dienstag, 3. März 2026 ab 14 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Öffnungszeiten für den Prunksaal sind an diesem Tag daher 9 Uhr bis 14 Uhr.
Aufgrund einer Veranstaltung ist der Prunksaal am Donnerstag, 19. März nur zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet.
Der aus Hamburg stammende Gelehrte Peter Lambeck (1628–1680) wird 1663 zum Bibliothekspräfekten ernannt und ist gleichzeitig kaiserlicher „Historiographus“. Er erreicht bei Kaiser Leopold I. eine festgeschriebene jährliche Dotation von 1.000 Gulden für die Bibliothek und kann ihren Bestand wesentlich erweitern. Wichtigstes Ereignis seiner Amtszeit ist die Überführung der Ambraser Bibliothek nach Wien. Nach dem Erlöschen der Tiroler Linie der Habsburger 1665 werden die wertvollen Hand- und Druckschriften aus der Ambraser Kunst- und Wunderkammer unter seiner Leitung per Schiff auf dem Inn und der Donau nach Wien überführt: 583 Handschriften und nahezu 1500 Druckschriften. Ein Teil damals auf Schloss Ambras versteckter Werke gelangt erst wesentlich später, 1806, nach Wien, darunter das berühmte Ambraser Heldenbuch (Cod. Ser. n. 2663).
Peter Lambeck beschreibt in seinen Commentarii – entstanden 1665–1679 – ausführlich den Bestand der Bibliothek, der bereits etwa 100.000 Bände umfasst. Die im dritten Band dargestellte Systematik wird später auch im neu gebauten Prunksaal beibehalten.
Kaiser Leopold I. besucht die Bibliothek häufig mit Angehörigen des Hofes und ausländischen Gästen - wie aus den "Audienz-Memorialien" Lambecks hervorgeht (ÖNB, Cod. 8011).