Die aktuelle Sonderausstellung im Literaturmuseum thematisiert soziale Zugehörigkeit, Migration, Mehrsprachigkeit und ökonomische Ungleichheit. Originaldokumente, künstlerische Arbeiten sowie Ton- und Filmmaterial machen die Vielfalt individueller Herkünfte sichtbar. Für Pädagog*innen findet am 9. Oktober um 16 Uhr eine kostenlose Führung statt. Diese bietet die Möglichkeit, sich gezielt auf den Besuch mit der Schulklasse vorzubereiten.
Welchen Stellenwert hatte Gesundheit in früheren Zeiten und was können Schüler*innen heute daraus lernen? Die neue Sonderausstellung "Medizin im Wandel der Zeit. Von der Antike zur Moderne" zeigt ab 20. November eindrucksvolle Werke zur Geschichte der Gesundheitsversorgung – mit besonderem Fokus auf Wien. Für Pädagog*innen findet am 26. November um 16 Uhr eine exklusive Kuratorinnen-Führung statt, die sich ideal zur Vorbereitung auf einen Schulklassenbesuch eignet.
Wie fühlt es sich an, mit einem antiken Schreibrohr auf echtem Papyrus zu schreiben? Mit welchen Workshops können Schüler*innen für Geschichte, Schrift und Alltag in der Antike begeistert werden? Ein kurzweiliger Nachmittag erwartet Pädagog*innen am 2. Dezember um 16 Uhr bei der interaktiven Führung durch das Papyrusmuseum. Dabei wird das vielseitige Bildungsangebot erlebbar – von kreativen Schreibstationen über spannende Rätsel bis hin zu mehrsprachigen Workshop-Formaten für alle Altersgruppen (1.–12. Schulstufe).
Vergleichbar mit heutigen Influencern zählten im 20. Jahrhundert Schriftsteller*innen zu Trendsetter*innen. Besonders in den „Roaring Twenties“, den wilden 1920er Jahren, waren Literatur und Lifestyle eng miteinander verbunden. Doch auch davor sorgten Autor*innen mit auffälliger Kleidung, unkonventionellem Auftreten und freier Lebensart für Aufsehen. Bei unserem Rundgang durch das Museum begegnen wir extravaganten Outfits, modischen Dandys und frühen Formen von Graffiti.
Für Pädagog*innen findet am 10. Dezember um 15 Uhr eine kostenlose Führung statt.
Im Jahr 2025 jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges mit der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus und zum 70. Mal die Unterzeichnung des Staatsvertrags von 1955 sowie zum 30. Mal der Beitritt zur Europäischen Union 1995.
Die Österreichische Nationalbibliothek nimmt diese drei Jubiläen zum Anlass, anhand ausgewählter Bildikonen des Zeitgeschehens auf die bewegte Geschichte Österreichs zurückzublicken. In der Prunksaal-Sonderausstellung "Ein Jahrhundert in Bildern. Österreich 1925-2025" werden herausragende Werke österreichischer Fotograf*innen präsentiert, die die Geschichte Österreichs von den Anfängen der Republik bis zur Gegenwart dokumentieren. Die Ausstellung bietet einen wichtigen Zugang zur politischen Bildung und vermittelt Schüler*innen zentrale historische und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Das kostenlose Unterrichtspaket ist untenstehend abrufbar und eignet sich für den Ausstellungsbesuch mit Schulklassen ab der 1. Schulstufe (AHS und NMS).
Die Sonderausstellung "Woher wir kommen. Literatur und Herkunft" behandelt ein Thema, das für uns alle, insbesondere aber für Schüler*innen wichtig ist: Herkunft. Im Zentrum stehen unter anderem soziale Zugehörigkeit, Mehrsprachigkeit, Migration, ökonomische Ungleichheit und Bildungschancen. Wie unterschiedlich Herkünfte sein können, zeigt die Ausstellung anhand von Manuskripten, Lebensdokumenten, künstlerischen Arbeiten, Tonbeispielen, Fotos und Filmaufnahmen. In interaktiven Stationen können Schüler*innen über ihre eigene Herkunft nachdenken und sich spielerisch eine andere Herkunft erfinden.
Das kostenlose Unterrichtspaket ist untenstehend abrufbar und eignet sich für den Ausstellungsbesuch mit Schulklassen der 8.–12. Stufe.
Dauer: ca. 90 Minuten