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Bibliotheksbenützung

Gesetzlicher Feiertag Montag, 15. August 2016

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Benützungseinrichtungen der Modernen Bibliothek und das Papyrusmuseum aufgrund des gesetzlichen Feiertages am Montag, 15. August 2016, geschlossen sind.

Der Prunksaal und die übrigen Museen (Esperanto-, Globen-, Literaturmuseum) haben regulär geöffnet (10.00 – 18.00 Uhr).

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Pressemeldung

Den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek online besuchen

Seit 20. Juli 2016 kann der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek online kostenlos, rund um die Uhr und aus aller Welt auf der Google Arts & Culture-Seite besucht werden. Zur Verfügung stehen dafür ein virtueller Rundgang durch das barocke Gesamtkunstwerk, eine Gigapixel-Aufnahme des berühmten Deckenfreskos im Mitteloval und der direkte Zugang zu 40 historischen Druckwerken, die im Original im Prunksaal aufbewahrt werden. Möglich gemacht wurde dieser Online-Gang durch die Zusammenarbeit der Österreichischen Nationalbibliothek mit dem Google Cultural Institute.

Der Prunksaal: ein Gesamtkunstwerk

Der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek - die ehemalige Hofbibliothek des Habsburgerreiches - wurde unter Kaiser Karl VI. errichtet. Die Pläne zu diesem barocken Gesamtkunstwerk stammen vom Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach, dessen Geburtstag sich am 20. Juli 2016 zum 360. Mal jährt. Errichtet wurde die Bibliothek von 1723 bis 1726 am Wiener Josefsplatz und ist heute ein Publikumsmagnet mit jährlich rund 200.000 BesucherInnen aus aller Welt.

Für den Online-Gang wurde der Saal, der zu den schönsten Bibliotheken der Welt zählt, mit einer 360-Grad-Spezialfotokamera aufgenommen: dem Google-Street-View-Trolley. Dadurch ist eine virtuelle Rundum-Ansicht des knapp 80 Meter langen Innenraums möglich.

Das Deckenfresko: die Verherrlichung des Kaisers
Die Deckenfresken des Prunksaals stammen vom Hofmaler Daniel Gran, der daran von 1726 bis 1730 arbeitete. Das Fresko in der Kuppelhalle stellt die Apotheose, die "Gottwerdung", Kaiser Karls VI. dar. Dank der Gigapixel-Aufnahme können alle Interessierten dieses Kunstwerk nun erstmals aus nächster Nähe bewundern: In der Mitte befindet sich der Ruhm Karls VI. mit Pyramide und Lorbeerkranz in der Hand, darunter das goldene Medaillon mit dem Porträt des Kaisers, gehalten von Apollo und Herkules, darunter und an den Seiten reihen sich zahlreiche weitere Symbole für die Herrlichkeit des Hauses Habsburg. Wer genau hinsieht und die Zoom-Funktion nutzt, wird auch die Überreste eines Risses in der Kuppel entdecken, der Mitte des 18. Jahrhunderts aufgetaucht war. Dank aufwändiger Sanierungsarbeiten konnte damals der Einsturz der Bibliothek verhindert werden, die Restaurierung des Kuppelfreskos schloss der Maler Franz Anton Maulbertsch 1769 ab.

Der Prunksaal-Bestand: wertvollste Bücher ab 1501
Der Prunksaal beherbergt heute 200.000 Bücher, die zwischen 1501 und 1850 erschienen sind. Darunter befindet sich die rd. 15.000 Bände umfassende Sammlung des Prinzen Eugen von Savoyen. Für diesen Online-Gang wurden 40 Werke aus dem Prunksaal-Bestand ausgewählt, die als Zeitdokument oder durch ihre Ausstattung besonders bemerkenswert sind. Mit nur einem Klick kommt man von der Basis-Information auf der Google Arts & Culture-Seite direkt zum entsprechenden Eintrag im Online-Katalog der Bibliothek, wo man das gesamte Werk durchblättern und online lesen kann.

Die Bücher decken dabei den gesamten Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert sowie zahlreiche Genres ab. Zur Auswahl stehen u.a. die Luther-Bibel und eine Bibelausgabe in arabischer Sprache, ein Kochbuch und Werke mit Gesellschaftstänzen der Renaissance, Bilderbücher für Kinder und botanische Lexika, Handbücher zur Geburtshilfe und zum Festungsbau und die Erstausgabe von Goethes Roman "Die Leiden des jungen Werther".

"Die Österreichische Nationalbibliothek ist die größte Bibliothek dieses Landes und verwahrt über 11 Millionen Objekte in ihren Beständen. Viele Millionen Seiten aus historischen Zeitungen und Büchern, aber auch viele Karten, Notendrucke, Grafiken und Papyri liegen bereits digital vor und können über den Online-Katalog der Bibliothek gefunden und genützt werden. Umso mehr freue ich mich, dass seit heute auch der Prunksaal online erkundet werden kann, das historische Herzstück unserer Bibliothek, die 2018 ihren 650. Geburtstag feiern wird", sagt Dr. Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek.

"Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Österreichischen Nationalbibliothek. Jeder, der den berühmten Prunksaal zum ersten Mal betritt, ist überwältigt von der wunderbaren Architektur des Raumes und der Schönheit der Deckenfresken. Mit Google Arts & Culture können sich jetzt alle BesucherInnen einen noch besseren Eindruck davon verschaffen." Simon Rein, Program Manager Cultural Institute.

Ansprechpartner Google Austria:
Google Austria
Wolfgang Fasching-Kapfenberger
Communications & Public Affairs Manager
E-Mail: google.presse@skills.at

Pressestelle Google Austria
The Skills Group
Christiane Fuchs-Robetin
Christopher Reisinger
Tel.: +43-1-505 26 25-66
E-Mail: google.presse@skills.at

Bildnachweis:
Pressefoto 1 & 2: Google Cultural Institute
Pressefoto 3, 4 & 5: Österreichische Nationalbibliothek

Bildbeschreibungen:
Pressefoto 3: Illustration aus einem historischen Standardwerk zum Festungsbau: Daniel Specklin, 1589
Pressefoto 4: Mensch mit übergroßen Ohren aus einem historischen Werk über Missbildungen: Ulisse Aldrovandi, 1642
Pressefoto 5: Kolorierter Kupferstich von Raupen und Schmetterlingen aus einem Bilderbuch für Kinder: Friedrich Bertuch, 1805

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Pressemeldung

Österreichische Nationalbibliothek mit Ingeborg Bachmann und Erich Lessing im Memory of Austria

Der Nachlass von Ingeborg Bachmann ist ebenso vertreten wie die Fotoreportagen von Erich Lessing: Insgesamt neun wertvolle Objektgruppen und Einzelstücke aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek wurden vor kurzem in das österreichische Memory of the World-Register aufgenommen. Dieses seit 2014 bestehende nationale Register zur Sicherung des dokumentarischen Erbes umfasst mittlerweile 41 für Österreich kulturell bedeutsame und historisch wichtige Dokumente und ergänzt damit die internationale UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes. Mehr

Pressemeldung

Ausstellung "Hieroglyphen und Alphabete. 2.500 Jahre Unterricht im alten Ägypten."

„Hieroglyphen und Alphabete“ heißt die neue Sonderausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie präsentiert über 75 bemerkenswerte Objekte aus Papyrus, Pergament, Papier und Ton, die das Unterrichtssystem des alten Ägypten eindrucksvoll belegen. Diktate und Schulaufsätze, aber auch mathematische Tabellen, Rechenaufgaben und Reste antiker Lehrbücher zur Geometrie werfen dabei Fragen auf, die uns noch heute beschäftigen: Wie wichtig ist ein freier Zugang zu Wissen, wie wichtig ist Elitenbildung? Und wie geht man mit Mehrsprachigkeit in Ausbildung und Verwaltung um? Die ausgestellten Schriftstücke stammen aus der Zeit der Pharaonen, Griechen und Römer und reichen bis ins arabische Frühmittelalter. Erste, zittrige Schreibversuche und ungelenke Schreibübungen sind ebenso zu entdecken wie anspruchsvolle Abschreib- oder Stilübungen. Der Kontakt mit Schriftstücken von Schülern und Lehrern aus über 2.500 Jahren Unterricht ermöglicht dabei einen spannenden Einblick in kulturhistorische und soziale Phänomene und versetzt noch heute in den Alltag der Menschen von damals.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 16. Juni 2016 bis 8. Jänner 2017 im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien).

Pressebilder Ausstellung & Pressetext

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Bibliotheksbenützung

Zugang Bildarchiv und Grafiksammlung

Wegen Bauarbeiten für die Neugestaltung des Weltmuseums Wien ist der Zugang zu Bildarchiv und Grafiksammlung derzeit nur in Begleitung eines Baustellenportiers möglich. Dieser hat sein Büro direkt beim Baustelleneingang, der entsprechend gekennzeichnet ist. Ein ungestörter Betrieb von Bildarchiv und Grafiksammlung ist gewährleistet, es gelten die regulären Öffnungszeiten. Mehr

Bibliotheksbenützung

Buchbestellungen über QuickSearch

Im Rahmen des Projektes Austrian Books Online digitalisiert die Österreichische Nationalbibliothek ihren historischen, urheberrechtsfreien Buchbestand. Derzeit betrifft dies ausgewählte Werke mit den Signaturen Neu-Mag. und Neu-Per., diese stehen daher vorübergehend nicht in den Lesesälen am Heldenplatz zur Verfügung. Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen auf dem Retourschein. Die Informationsservices geben gerne Auskünfte zur Wiederverfügbarkeit der Bände: information@onb.ac.at, 01 / 53410-444. Mehr