Gender reversals and gender cultures : anthropological and historical perspectives / ed. by Sabrina Petra Ramet. - London [u.a.] : Routledge, 1996.
Signatur: 1480052-B.Neu
Das Spiel mit dem Tausch der Geschlechterrollen, der sexuellen Identität, zieht sich quer durch alle Kulturen - von der Antike bis zur Gegenwart. Die AutorInnen, namhafte WissenschaftlerInnen aus Europa und den USA setzen sich mit diesem Phänomen im klassischen chinesischen Theater, in den Zeremonien des japanischen Kaisers, in der Kultur der amerikanischen Indianer, in der Hindu-Mythologie, im Dionysos-Kult, oder im mittelalterlichen christlichen Denken auseinander.
Maria von Ostfelden : Theater als Experiment / hrsg. von Silvia Markun. - Baden : Müller, 1996.
Signatur: 1477086-D.The
Maria von Ostfeldens "Theater an der Winkelwiese" setzte weit über die Grenzen Zürichs hinaus für die Kenner und Liebhaber avantgardistischer experimenteller Bühnenkunst Zeichen und Maßstäbe. Sie realisierte in Zürich Ur- und Schweizer Erstaufführungen, z.B. von Stücken Ionescos, Becketts, Albees, Arrabals. Aus Inszenierung, Bühnengestaltung und Musik realisierte sie ein Gesamkunstwerk. Seine formale Perfektion zielte in der Einheit von Ästhetik und Engagement auf Erhellung der Gegenwart. Kritiker und Mitwirkende analysieren und dokumentieren in diesem Buch die Leistung der großen Regisseurin.
Maxfield, James F.: The fatal women : sources of male anxiety in American film noir ; 1941 - 1991. - Cranbury, NJ : Farleigh Dickinson Univ. Press, 1996.
Signatur: 1479801-C.The
Das Bild der femme fatale im amerikanischen "film noir": eine äußerst attraktive, geheimnisvolle Frau, die eine tödliche Aura umgibt. Entweder ist sie selbst die Mörderin oder sie bringt die Männer dazu, für sie zu morden. Wie verlaufen die patriarchalen Leitbilder in diesen Filmen und wie stehen sich die männlichen und weiblichen ProtagonistInnen gegenüber? Filme wie: The Maltese Falcon, Double Indemnity, Murder my sweet, Out of the Past, White Heat, Vertigo, Chinatown, The Grifters etc. werden analysiert
Rahmenwechsel : Kunstgeschichte als feministische Kulturwissenschaft / Beate Söntgen (Hg.). - Berlin : Akad. Verl., 1996.
Signatur: 1482577-B.Neu
Der Band stellt eine Kunstwissenschaft vor, die sich als Geschlechterforschung versteht und damit den Rahmen für die Beschreibung von Kunstwerken wechselt. Präsentiert wird der vor allem in der englischen Kunstgeschichte entwickelte Ansatz in exemplarischen Texten zu Kunst und Kultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Mit den Fragen nach der Diskursivierung von Weiblichkeit und Künstlertum, nach Räumen des Weiblichen und ihren Begrenzungen eröffnet sich eine neue Perspektive auf Erzähl- und Darstellungstechniken, die zu einer Revision gängiger Annahmen über die Entwicklung der Moderne führt.
Schuler, Catherine A.: Women in Russian theater : the actress in the silver age. - London [u.a.] : Routledge, 1996. - (Gender in performance)
Signatur: 1486502-C.Neu
Die erste feministische Studie über Schauspielerinnen in der russischen Theatergeschichte im englischen Sprachraum. Fallbeispiele der populären Schauspielerinnen der Ära Stanislavski, des Moskauer Kunst-Theaters und der Ära Meierhold werden beschrieben: z.B. Mariia Savina, Mariia Ermolova, Glikeriia Fedotova, Polina Strepetova, Anna Brenko, Lidia Iavorskaia und Vera Kommissarzhevskaia.
Wägenbaur, Birgit: Die Pathologie der Liebe : literarische Weiblichkeitsentwürfe um 1800. - Berlin : Schmidt, 1996. - (Geschlechterdifferenz & Literatur ; 4)
Signatur: 1437512-B.Neu-Per.4
Dem Buch liegt der Befund zugrunde, daß in den Romanen von Frauen um 1800 die Heldinnen mit auffälliger Häufigkeit an ihrer Liebe und an dem damit verbundenen Weiblichkeitsideal erkranken und sterben. Die Texte der heute vergessenen Autorinnen Fanny Tarnow und Caroline von Fouqué sind von dem Widerspruch zwischen Glücksversprechen und Leiderfahrung auf exemplarische Weise gezeichnet und zeigen, daß das bürgerliche Liebesideal trotz seines fast zweihundert Jahre anhaltenden Erfolgs von Anfang an unlebbar war.