Quellenlage

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Die textgenetisch relevanten Quellen zu Peter Handkes Geschichte Lucie im Wald mit den Dingsda verteilen sich auf die zwei großen Literaturarchive: das Bleistiftmanuskript der ersten Textfassung, die mit Anmerkungen von Lektor Thorsten Ahrend versehene Typoskriptkopie (Textfassung 2b) und Handkes Exemplar der Druckfahnen erster Lauf befinden sich im sogenannten »Chaville-Bestand« (den Werkmaterialien ab 1990) am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek Wien.

Im Bestand des Siegfried Unseld Archivs am Deutschen Literaturarchiv Marbach werden die zwei Typoskriptkopien (Textfassung 2a und 2c), eine Kopie von Handkes Druckfahnen erster Lauf sowie Thorsten Ahrends Exemplar der Druckfahnen erster und zweiter Lauf mit allen Beilagen (Briefkopien und Notizen) aufbewahrt. Der Bestand beinhaltet auch die gesamte Verlagskorrespondenz, wobei die internen, das Lektorat und die Herstellung von Lucie betreffenden Notizen noch nicht eingesehen werden konnten. Die Briefe zwischen Siegfried Unseld und Peter Handke, die sich im Original ebenfalls in Marbach befinden, sind bereits veröffentlicht (Handke / Unseld 2012). Handkes Notizbücher der Jahre 1998 und 1999 zählen zwar bereits zum Handschriftenbestand Marbachs, sind aber der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich.

Bislang nicht ermittelt werden konnten die beim Schreiben erster Fassungen von Handke für gewöhnlich erstellten Beiblätter sowie das Originaltyposkript der zweiten Textfassung; Letzteres könnte sich in Privatbesitz befinden. (kp)

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