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NewsLetter 71: Bildung & Wissenschaft

 
Eine Dame zwischen 500 Herren : Johanna Mestorf - Werk und Wirkung / Julia K. Koch ; Eva-Maria Mertens (Hrsg.). - Münster ; New York ; München ; Berlin : Waxmann, 2002. - (Frauen - Forschung - Archäologie ; Bd. 4)
Signatur: 1745045-B.Neu
Die Prähistorikerin Johanna Mestorf war eine der ersten Frauen Deutschlands, welcher der Professorentitel verliehen wurde. Ihr Werk und Wirken reicht bis in die heutige Zeit, nicht zuletzt als Ansporn und Vorbild für weibliche Geschichtsforscherinnen. Anlässlich des 100sten Jahrestages wurde an der Christian-Albrechts-Universität Kiel dieser bedeutenden Wissenschaftlerin gedacht und ihre herausragenden Leistungen mit einer Tagung gewürdigt, deren Beiträge hier erstmals veröffentlicht werden. Die 18 Artikel dieses Bandes (u.a. von Dagmar Unverhau und Ralf Busch) spannen einen Bogen ausgehend von dem historischen Hintergrund über verschiedene biographische Stationen der Jubilarin bis hin zu weiteren Kolleginnen und Pionierinnen der Archäologie.

Dickhäuser, Oliver: Computernutzung und Geschlecht : ein Erwartung-Wert-Modell / Oliver Dickhäuser. - Münster ; New York ; München ; Berlin : Waxmann, 2001. -(Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie ; Bd. 26)
Signatur: 1745002-B.Neu
Computer werden in Schule und Hochschule vermehrt als Werkzeug und Medium des Lernens eingesetzt. In der bildungspolitischen Diskussion werden Fertigkeiten des Umgangs mit Computern als eine Schlüsselqualifikation für den Wissenserwerb gesehen. Dieses Buch verdeutlicht jedoch, dass (Hoch-)Schülerinnen Computer weniger intensiv nutzen und weniger positive computerbezogene Einstellungen aufweisen als (Hoch-)Schüler. In vier verschiedenen Studien wird gezeigt, dass diese Geschlechtsunterschiede in der Computernutzung in Schule und Hochschule anhand eines Erwartung-Wert-Modells erklärt werden können.

Fokus Biologiegeschichte : zum 80. Geburtstag der Biologiehistorikerin Ilse Jahn / Jörg Schulz (Hrsg.). - Berlin : Akadras, 2002.
Signatur: 1744086-B.Neu       Inhalt
Ilse Jahn wurde 1922 in Chemnitz geboren. Sie arbeitete zunächst als Kunstmalerin in Chemnitz, und beendete 1956 in Jena das Biologiestudium. Nach ihrer Promotion 1963 arbeitete sie an der Deutschen Akademie der Wissenschaften und am Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität, wo sie sich 1979 habilitierte und 1980 Dozentin für Museologie wurde. Hauptarbeitsgebiet, das auch in ihrem Ruhestand seit 1982 weiter gepflegt wird, ist die "Geschichte der Biologie", so der Titel ihres Standardwerkes. In dieser Festschrift ehren bekannte BiologInnen wie Armin Geus und Annette Vogt die Jubilarin mit Beiträgen zu Vergangenheit und Zukunft der Biologie, sowie zu Leben und Werk Ilse Jahns selbst.

Gisbert, Kristin: Geschlecht und Studienwahl : biographische Analysen geschlechtstypischer und -untypischer Bildungswege / Kristin Gisbert. - Münster ; New York ; München ; Berlin : Waxmann, 2001. - (Internationale Hochschulschriften ; Bd. 346)
Signatur: 1744995-B.Neu
Trotz weitgehend ausgeglichener Bildungschancen im allgemeinbildenden Schulwesen entscheiden sich junge Frauen und Männer auch heute noch oft für traditionelle geschlechtsspezifische Studienfächer. Dieses Buch untersucht die Gründe und Bedingungen für und gegen die Wahl eines geschlechtstypischen Studienweges und analysiert dabei einzelne Fälle. Komplette Lebensläufe und eine Darstellung der biographischen Hintergründe der StudentInnen geben einen Einblick in die Entwicklung der Geschlechtsidentität und des jeweiligen Fachinteresses.

Heintz, Bettina: Wissenschaft, die Grenzen schafft : Geschlechterkonstellationen im disziplinären Vergleich / Martina Merz, Christina Schumacher. - Bielefeld : transcript, 2004.
Signatur: 1739884-B.Neu
Anhand ethnographischer Fallstudien in vier Disziplinen - Architektur, Botanik, Pharmazie und Meteorologie - geht das Buch der Frage nach, ob und auf welche Weise sich die Geschlechterdifferenz im wissenschaftlichen Alltag artikuliert. Mit ihrer disziplinär vergleichenden Perspektive betritt die Studie Neuland: Sie vermittelt einen Blick auf die vielfältigen Unterschiede zwischen den Disziplinen und identifiziert damit die Konstellationen, unter denen geschlechtliche Zuschreibungen das wissenschaftliche Universalismusprinzip unterlaufen können. Damit stellt sie für die Geschlechter- wie auch für die Wissenschaftsforschung einen wichtigen und innovativen Beitrag dar.

Nazarska, Žoržeta: Universitetskoto obrazovanie i balgarskite ženi : 1879 - 1944 (Die Universitätsbildung und die bulgarischen Frauen : 1879 - 1944). - 1. izd. . - Sofija : IMIR , 2003 . (Poredica IMIR ; 39 ).
Signatur: 1598800-B.Neu-Per.39
Die vorliegende Studie ist ein erster Versuch, die Rolle der bulgarischen Frau innerhalb des universitären Bildungswesens Bulgariens in den Jahren 1879-1944 zu beleuchten. Einerseits sollten die diesbezüglich vorhandenen empirischen Daten zusammengeführt und in den historischen Kontext bulgarischer Bildungstradition gestellt werden, andererseits sollte spezielles Augenmerk auf den Genderaspekt gelegt werden. Die Forschungsarbeit beruht auf Materialien aus den bulgarischen Staatsarchiven und anderen bulgarischen Institutionen, aber auch auf Dokumenten aus Privatbesitz.. Für die statistische Erfassung des Materials wurde dafür eine eigene Datenbank angelegt. (Karmen Petra Moissi)

© Nationalbibliothek, 2001
last update: 11.01.2005


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