Personennamendatei

Die PND wurde von 1995 bis 1998 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt aufgebaut und steht online im Rahmen der Katalogdatenbank ILTIS über Z39.50 zur Verfügung. Sie wird in der Deutschen Nationalbibliothek in Kooperation mit weiteren Teilnehmern geführt.

Teilbestände

Die PND umfasst ca. 3,4 Mio. Namen (davon 1,7 Mio. Personen mit individualisierten Datensätzen).

Der Grundbestand der PND setzt sich zusammen aus:

  • Daten der Formalkatalogisierung der Deutschen Nationalbibliothek und weiteren Bibliotheksverbünden (Teilbestand f)
  • Personennamen der Schlagwortnormdatei (SWD, Teilbestand s)
  • Personennamen der Zentralkartei der Autographen der Staatsbibliothek Berlin (ZKA, Teilbestand z; gemeinsam mit Daten weiterer Archive)
  • Personennamen des Deutschen Musikarchivs (DMA, Teilbestand m)
  • Daten aus Projekten der Altbestandserschließung (Teilbestand f und a, auch p und n bzw. o; großer Anteil an nichtindividualisierten und maschinellen Sätzen)
  • Personennamen aus den Sondersammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek (Teilbestand e bzw. m; Bestände aus dem osteuropäischen und islamischen Kulturkreis sowie aus den Bereichen Musik und Karten)
  • Namen von Personen aus Dokumentationsbestand (Teilbestand d)
  • Namen von Personen in Nachschlagewerken und Lexika (Teilbestand l)

Es werden laufend die Bestände weiterer Institutionen und Projekte inkorporiert.

 

 

 

Zweck und Nutzen

In der PND werden alle für die Formal- und Sacherschließung sowie für nationale Katalogisierungsunternehmungen wesentlichen Namen zusammengeführt.

Die PND stellt eine Dienstleistung für die Katalogisierer zur Vermeidung von Mehrfacharbeit bei der Ansetzung von Personennamen sowie zur Vereinheitlichung der Ansetzungsformen dar.

Sie ermöglicht den Benutzern der elektronischen Bibliothekskataloge einen Sucheinstieg über normierte Daten, konsistente Suchabfragen zu stellen und verlässlichere Ergebnisse zu erzielen.

Darüber hinaus ist sie Bezugsdatei bei nationalen und internationalen Kooperationen im Bereich der Ansetzung von Personennamen.

Redaktionen

Überregional

Personennamendatei (PND) – Redaktionen:

Lokal

Personennamendatei (PND) – Redaktion Österreich:

Die Zentralredaktion PND Formalerschließung ist an der ÖNB angesiedelt und gliedert sich in folgende Zuständigkeitsbereiche:

  • Mag. Monika Kiegler-Griensteidl
    Teilnahme an den PND-Expertensitzungen, Kommunikation der dort beschlossenen Weiterentwicklungen im OBV, Koordination der Belange der Verbundbibliotheken
    monika.kiegler@onb.ac.at
  • Marianne Malmström
    Endredaktion der OBV-Datensätze, Kommunikation mit den überregionalen Partnerredaktionen einerseits und den OBV-Lokalredaktionen andererseits in formalen und datensatztechnischen Fragen, Abhaltung von Schulungen
    marianne.malmstroem@onb.ac.at


last update 30.07.2013