Brade, Johanna: Suzanne Valadon : vom Modell in Montmatre zur Malerin der klassischen Moderne. - Stuttgart [u.a.] : Belser, 1994.
Dara Birnbaum / Hrsg.: Kunsthalle Wien. Red.: Dara Birnbaum ... - Wien : Kunsthalle, 1995.
Signatur: 1450160-C.Neu
Dara Birnbaum, die in New York lebt und arbeitet (und österreichische Vorfahren hat), gehört heute zu den international wichtigsten Medien-Künstlerinnen. Seit Ende der 70er Jahre setzt sie sich mit den Bildern des populärsten Mediums des 20. Jarhunderts, dem Fernsehen, auseinander. Auf der Basis einer ästhetischen Analyse der Bilderwelt des Fernsehens und ihrer Strukturen wie Funktionen kreisen ihre Videoinstallationen immer wieder um dieselben thematischen Felder: die Stereotypen des Weiblichen und die mediale Vermittlung politischer Ereignisse.
Donau : Fotoessay / Inge Morath. Mit e. Essay von Karl-Markus Gauß. - Salzburg : Müller, 1995. - (Edition Fotohof ; 13)
Signatur: 1319441-D.Neu-Per.13
Inge Morath, die berühmte österreichische Photographin, ist in den letzten dreißig Jahren der Donau immer wieder über weite Strecken gefolgt. Was sie gesehen hat, Menschen und Menschenwerk, Natur und Naturzerstörung, ist in diesem Band in einer repräsentativen Auswahl und mit großer Vielfalt gesammelt. In seinem Essay “Die Lehre der Donau” lotet Karl-Markus Gauß die historische Tiefe und kulturelle Besonderheit des Donauraums aus.
Frauen in der österreichischen Medien - und Kulturindustrie : zur Beschäftigungslage von Frauen als Medien- und Kulturproduzentinnen und -vermittlerinnen in der audiovisuellen Produktion ; Dezember 1994. / Projektleitung: Marie-Luise Angerer. - Wien : Bundeskanzleramt, Abt. 1-10, Grundsatzabt. für Frauenangelegenheiten, 1995. - (Schriftenreihe der Frauenministerin ; 7)
Signatur: 1429699-B.Neu-Per.7
“Anliegen des (...) Forschungsprojektes war es, die Beschäftigungslage weiblicher Kulturproduzenten und -vermittler in der österreichischen Medien- und Kulturindustrie sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht zu untersuchen. Möglichst umfassend sollte die Arbeitssituation (...) von Frauen analysiert werden, die in der Musik-, Video- und Filmproduktion, im ORF (...) sowie im Kulturellen Management (...) als Medien- und Kulturproduzentinnen und -vermittlerinnen tätig sind. Nicht nur um einfach den Status quo zu beschreiben und festzuschreiben, sondern um Einblicke in Berufsfelder zu vermitteln, die für Mädchen und junge Frauen, die noch keine feste Berufsvorstellung haben, eine kleine Orientierungshilfe sein könnten.” (Einleitung)
Gallagher, Margaret: An unfinished story : gender patterns in media employment. - Paris : UNESCO, 1995. - (Reports and papers on mass communication ; 110)
Signatur: 862003-C.Neu-Per.110
Immer mehr Frauen arbeiten im Medienbereich. Schlägt sich diese intensivere Präsenz auch in der medialen Darstellung von Frauen nieder? Sind diese Frauen an Entscheidungsprozessen angemessen beteiligt? Diese und ähnliche Fragen sind Gegenstand dieser Studie, die auch umfangreiches Faktenmaterial in einem weltweiten Überblick liefert.
Krainer, Larissa: Österreichische Frauenzeitschriften : zwischen Kommerz- und Alternativmedien / Mit einem Vorw. von Frigga Haug. - Klagenfurt : Drava Verl., 1995. - (Dissertationen und Abhandlungen / Slovenski Institut za Proucenvanje Prostora Alpe-Jadran ; 38)
Signatur: 1175490-B.Neu-Per.38
“In verschiedensten Sparten der gesellschaftlichen Interessensvielfalt angesiedelt, repräsentieren Frauenzeitschriften Versuche von RedakteurInnen und HerausgeberInnen, die angenommenen “Bedürfnisse” von Frauen aller gesellschaftlichen Klassen und Schulabschlußformen in optimaler Weise zu befriedigen (siehe die unzähligen Leserinnenbefragungen!), sie als Konsumentinnen anzusprechen oder für politische Inhalte zu gewinnen. Es gibt zwei Pole: der Blick aufs “Frauenregal” veheißt Einheitliches in Hochglanz, der Blick mit Anspruch ins “feministische Fach” unerwartet Vielfältiges, häufig im Grauschleier des Recycling-Papiers” (Einleitung). Im Anhang ein guter Überblick über kommerzielle und feministische Frauenzeitschriften, die Besitz- und Machtverhältnissen und die Werbeanteile.
Philipp, Beate: Grete von Zieritz und der Schreker-Kreis : die Kunst des unbedingten Ausdrucks. - Wilhelmshaven : Noetzel, Heinrichshofen-Bücher, 1993. - (Veröffentlichungen zur Musikforschung ; 16)
Signatur: 1139991-B.Mus.16
Die Untersuchung geht über eine bloße stilistische Einordnung der Kompositionen von Grete von Zieritz hinaus und berücksichtigt die Stellung der Komponistin innerhalb des Schreker-Kreises. Einleitend ein ausführliches Kapitel über den “Expressionismus als Kunstepoche”.
Tillner, Silja: Richtlinien für eine sichere Stadt : Beispiele für die Planung und Gestaltung sicherer öffentlicher Räume / Licka, Kose. - Wien, 1995. - (Schriftenreihe Frauen ; 1)
Signatur: 1450946-C.Neu-Per.1
“Stadträume sind nicht nur Aufenthaltsräume und Lebensräume für Frauen, sondern auch Angsträume. Dort, wo der öffentliche Raum seine positiven Facetten verliert, wo er sich nicht mehr als Freiraum für Bewegung und Kommunikation zeigt, sondern durch eine unbedachte Gestaltung bei vielen Frauen (...) Angst, Unsicherheit oder das Gefühl der Bedrohung auslöst” (aus der Einleitung). Die vorliegenden Richtlinien veranschaulichen anhand von Beispielsituationen - vorwiegend aus dem Wiener Raum - die Sicherheitskriterien für eine zukunftsweisende Stadtplanung.
Und immer wieder geht die Sonne auf : Texte zum Melodramatischen im Film / hrsg. von Christian Cargnelli und Michael Palm. - Wien : PVS-Verl., 1994.
Signatur: 1456343-B.The
Bis in die sechziger Jahre hinein interessiert sich kaum jemand für das Filmmelodram. Es wird als “Tränendrüsendrücker” und “Hausfrauengenre” abqualifiziert. In der Folge war die Auseinandersetzung - Genredebatten hatten sich erst entwickelt - umso größer. Ziel der Herausgeber war es, wichtige historische und theoretische Texte zum Melodram erstmals in deutscher Übersetzung vorzulegen. Christian Cargnelli gibt einen Überblick zu “Sirk, Freud, Marx und die Frauen”, Lea Jacobs problematisiert in Irving Rappers “Now, Voyager” Aspekte der filmischen Äußerung und Geschlechterdifferenz. Es darf so richtig schön geweint werden! Eine umfangreiche Auswahlbibliographie lädt ein zum Weiterlesen.