ARIADNE-Newsletter 20

Arbeit, Beruf & Wirtschaft

Computervernetzung für Frauen : Mailboxen, Internet und alles andere ; ein Handbuch für Einsteigerinnen / FrauenUmweltNetz (Hg.). - Zürich [u.a.] : efef-Verlag, 1995.
Signatur: 1457476-B.Neu
Die Schlagworte der Computervernetzung sind in aller Munde und immer mehr Informationen werden heute mit Hilfe von Computern verbreitet. Doch auch Mailboxen und Computernetze sind heute noch vorwiegend Männerdomänen. Dabei bieten Mailboxen ein Kommunikationsmedium, das sich vielfältig nutzen läßt und dem Vernetzungswunsch vieler Frauen entgegenkommt. Das vorliegende Handbuch erklärt ohne überflüssige Details, wie die elektronische Vernetzung funktioniert, wie frau den Einstieg findet, wie sie das Netzwerk nutzen kann und was es kostet. Im Anhang finden sich zahlreiche wichtige Adressen.

Frauen auf dem öffentlichen Parkett : Handbuch für Frauen, die Einfluß nehmen wollen / hrsg. vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann. Red. Christine Valentin. - Zürich : efef-Verl., 1995.
Signatur: 1455646-C.Neu
Im weiblichen Lebensalltag, in der politischen Öffentlichkeit: Frauen wollen verändern, neue Ideen einbringen. Aber dazu braucht es Mut, sich einzumischen, Engagement zu zeigen ... Frauen müssen sich mit Fragen von Macht, Widerstand, Konflikten, Konkurrenz und Strategien auseinandersetzen. Im ersten Teil des Handbuchs (“Orte - die Piazzas des öffentlichen Engagements”) wird gezeigt, wie Frauen auf bestimmte Situationen Einfluß nehmen und Mitstreiterinnen finden können.Teil zwei liefert Definitionen und Instrumentarien für die Wege durch den Dschungel öffentlichen Engagements. Teil drei liefert den “Werkzeugkasten” und Checklisten für wichtige Sitzungen, Pressemeldungen, Finanzierungen von Projekten etc. Nicht nur inhaltlich gut gegliedert, bietet dieses Handbuch auch nützliche Randnotizen, Adressen- und Literaturhinweise und ist auch vom Layout (Cartoons) äußerst anprechend gestaltet.

Frauenwirtschaftskonferenz : eine Dokumentation der Veranstaltung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten vom 24. Juni 1994. - Wien : Bundeskanzleramt, Abt. 1,10, Grundsatzabt. für Frauenangelegenheiten, 1995. - (Schriftenreihe der Frauenministerin ; 6)
Signatur: 1429699-B.Neu-Per.6
Johanna Dohnal in ihrer Eröffnungsrede zur Frauenwirtschaftskonferenz: ...”Frauen sind von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise oder des wirtschaftlichen Strukturwandels auf besondere Weise betroffen (...) ein Geschlechtervertrag muß geschlossen werden zwischen gleichwertigen, gleichgestellten PartnerInnen, die Machtbefugnisse eindeutig und klar regelt. Autorinnen wie Mascha Madörin, Doris Scheer, Carola Möller, Yvonne-Denise Köchli versuchten in ihren Referaten, Strategien zu entwerfen.

Frausein in Kärnten. - Wien : Institut für Empirische Sozialforschung, 1995.
Signatur: 1457404-C.Neu
Die empirische Grundlagenstudie gibt Auskunft über die reale Lebenssituation, die Einstellung, die Bedürfnisse und Probleme von Frauen in Kärnten. Themenbereiche wie Familie, Arbeitswelt, Frauen in der Öffentlichkeit und in Institutionen, Gesundheit, Gesellschaft sowie zwischenmenschliche Beziehungen wurden untersucht. Erhebungszeitraum war März bis Mai 1994: 569 Kärnterinnen wurden anhand eines standardisierten Fragenprogramms interviewt, später wurde ihnen aus methodischen Gründen ein kurzer Fragebogen zum Selbstausfüllen vorgelegt.

Finder, Ruth: Teilzeitarbeit : Bedeutung und Konsequenzen einer flexibleren Arbeitsorganisation. - Wien, 1995. - (Forschungsberichte aus Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ; 53)
Signatur: 1215242-B.Neu-Per.53
Eine der wenigen Studien, die den Bereich Teilzeitbeschäftigung von Wirtschaft und Arbeitswelt her beleuchten. Laut Mikrozensus waren 1993 22,8 % der unselbständig erwerbstätigen Frauen teilzeitbeschäftigt. Sozialpolitisches Ziel ist die Freiheit der Gestaltungsmöglichkeiten, die Zeitautonomie etc. Insbesondere im Hinblick auf das Leben mit Kindern und pflegebedürftigen Menschen. Gleichzeitig sollten die bestehende geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Beruf wie Familie und die ökonomische Abhängigkeit der Frauen nicht noch verschärft werden. Auch darf Teilzeitarbeit nicht als Rechtfertigungsgrund für berufliche Diskriminierung mißbraucht werden. Kernstück dieser Studie sind die Ergebnisse einer Befragung teilzeitbeschäftigter Frauen.

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