Bieback, Karl-Jürgen: Die mittelbare Diskriminierung wegen des Geschlechts : ihre Grundlagen im Recht der EU und ihre Auswirkungen auf das Sozialrecht der Mitgliedstaaten. - Baden-Baden: Nomos Verlagsges., 1997. - (Schriften zur Gleichstellung der Frau ; 17)
Signatur: 1456188-B.Neu-Per.17
Ein erstmaliger Versuch die Durchsetzung des Prinzips der Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Sozialrecht der Mitgliedsstaaten der EU zusammenfassend darzustellen. Das Konzept der mittelbaren Diskriminierung, seine allgemeine Entwicklung - vor allem in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, sein Verhältnis zur allgemeinen Dogmatik der Gleichbehandlung wegen des Geschlechts finden hier ebenso Berücksichtigung wie Berichte von Sozialrechtsexperten der EU.
Eigenständige Alterssicherung von Frauen : Ausgangslage, Reformvorschläge und Diskussionen / red. Gestaltung Ingrid Mairhuber. - Wien, 1997. - (Schriftenreihe der Frauenministerin ; 14)
Signatur: 1429699-B.Neu-Per.14
Die eigenständige Alterssicherung von Frauen in Österreich steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt sozial- und frauenpolitischer Überlegungen. ExpertInnen-Meinungen wurden eingeholt, Forschungsprojekte und Tagungen durchgeführt. Der Band zeichnet diesen Diskussionsprozeß nach und präsentiert verschiedene Modelle, vor allem auch sog. Kombinationsmodelle, die auf einer allgemeinen Pflichtversicherung basieren und unter Berücksichtigung von frauen- und verteilungspolitischen Zielvorstellungen bestmögliche Varianten einer eigenständigen Alterssicherung darstellen.
Recht, Geschlecht und Gerechtigkeit : Frauenforschung in der Rechtswissenschaft / Ursula Floßmann (Hg.) - Linz : Trauner, 1997. - (Linzer Schriften zur Frauenforschung ; 5)
Signatur: 1472781-B.Neu-Per.5
Das Buch soll auf die Bandbreite der juristischen Frauenforschung in Österreich aufmerksam machen. Es wendet sich insbesondere an rechtswissenschaftliche und rechtspolitisch interessierte Leserinnen und Leser mit dem Appell, die eigenen Erfahrungen in Familie, Beruf und Öffentlichkeit kritisch zu hinterfragen und sie in die Diskussion einzubringen. Der Weg zu einem geschlechterdemokratischen Rechtsverständnis ist noch weit. Jeder Beitrag zur Schärfung des Problembewußtseins, jede Kritik, jeder Lösungsvorschlag kann uns ein Stückchen weiterbringen. Die Frauenforschung ist derzeit vor die schwierige Aufgabe gestellt, ihre Erkenntnisse wissenschaftlich fundieren, gleichzeitig aber in akuten Notfällen Soforthilfe leisten zu müssen. Entsprechend vielfältig sind ihre Argumente.
Tauber, Sonja: Fristenlösung : Möglichkeiten und Grenzen für eine frauenfreundliche Regelung. - Trauner : Linz, 1997. - (Linzer Schriften zur Frauenforschung ; 4)
Signatur: 1472781-B.Neu-Per.4
Die Durchsetzung der Fristenlösung war zweifellos eine große frauenpolitische Errungenschaft. Nach über zwei Jahrzehnten praktischer Erfahrungen ist es an der Zeit, die bestehende Regelung neu zu überdenken. Die Fristenlösung sollte nicht der Endpunkt, sondern ein wichtiger Zwischenschritt einer Entwicklung sein, die allen Frauen ein Recht auf Entscheidungsfreiheit zugesteht. Erst wenn beide denkbaren Wege gleich zugänglich und gleichwertig sind, wird ein individuell und gesellschaftlich unverkrampfterer Umgang mit dem Schwangerschaftsabbruch (und mit Kindern!) das Ergebnis sein.